Öffnungszeiten: Jeden Freitag und Samstag öffentliche Führungen bei gutem Wetter

Oktober bis Februar: ab 20.00 Uhr Wir empfehlen gutes Schuhwerk und sehr warme Kleidung!

März und September: ab 21.00 Uhr

April bis August: ab 22.00 Uhr

 

Beinvegni - Willkommen in Falera

Sternwissenschaft hat in Falera eine lange Tradition. Die klare, saubere Luft und der ideale Standpunkt bieten einen optimalen Platz um das unendliche Universum zu erforschen.

Mirasteilas ist die erste Sternwarte im Kanton Graubünden. Besuchern unserer Ski- und Wanderregion bietet das Observatorium eine interessante Abwechslung ihres Aufenthaltes. Zur Erforschung des Weltalls stehen verschiedene Instrumente bereit, unter anderem auch das grösste öffentlich zugängliche Teleskop der Schweiz. Vom Einsteiger bis zum Profi werden alle auf ihre Kosten kommen.

Wir laden Sie ein in eine bezaubernde Bergwelt, an einer prächtigen Lage im einzigartigen Gebiet Flims Laax Falera.

Erleben Sie bei uns einen tollen Spaziergang am Sternenhimmel

 

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Von Mirasteilas aus gemachte Astrofotos

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Planung (Doodle) Öffentliche Führungen Mirasteilas

Planung (Doodle) Ausserordentliche Führungen Mirasteilas

 

Einsatzplanung:
 

Link zum >>> Planungsdokument <<< Dieser Link dient nur der Einsatzplanung und darf nicht veröffentlicht werden!

Für die Veröffentlichung an die Demonstratoren ist dieser (view-only) Link zu verwenden: https://goo.gl/8cD9D4

 


Demonstratoren-Adressliste:

Telefonliste: PDF

Durch das Login wird ein zusätzliches Menü mit Informationen für die Planung der Sternwarte freigeschaltet.

Radio Meteorbeobachtung

 
Radio Meteorbeobachtung ist technisch anspruchsvoll, aber ermöglicht kontinuierliche Meteorbeobachtungen unabhängig von der Witterung oder Tageszeit. Um sie durchführen, wird ein Funkempfänger benötigt. Dieser besteht aus einer 4-Elemente-Yagi-Antenne und einem Radioempfänger, heute oft ein digitaler USB Empfänger. Dieser ist mit einem Computer verbunden, welcher mit spezieller Software die Signale kontinuierlich, 24 Stunden pro Tag aufzeichnet und sie gleichzeitig auswertet. Als Sender dient eine Radiostation in Frankreich, welche dauernd auf der Frequenz von 143 MHZ ein Signal aussendet.

Tritt ein Meteoroid in die obere Atmosphäre der Erde ein, werden die verdrängten Luftmoleküle angeregt. Es entsteht eine Lichtspur - die Sternschnuppe - und die Luft wird ionisiert, d.h. stark elektrisch aufgeladen. Diese Spur kann von Sekundenbruchteilen bis zu einigen Minuten sichtbar sein.

Die Radio-Meteorbeobachtung basiert auf diesem Ionisierungseffekt. Die weit entfernte Antenne (ca. 1000km) sendet ein kontinuierliches Signal aus, das vom Empfänger, also beispielsweise Mirasteilas, normalerweise nicht empfangen werden kann wegen der Erdkrümmung.

Ist nun der Meteor zwischen Sender und Empfänger, kann die ionisierte Meteorspur das Sendesignal reflektieren, es entsteht ein Radio-Echo, der Empfänger kann kurzzeitig ein Signal empfangen. Die Auswertung erlaubt, dieses von anderen Signalen (z.B. Flugzeugen) zu trennen und aufzuzeichnen.

Die Daten dieser Messungen werden zentral beim Radio Meteor Observatory Bulletin RMOB gesammelt. Die Auswertung der  Messungen an verschiedenen Orten erlauben es, Informationen über die Flugbahn und Grösse der Sternschnuppe zu gewinnen.